Entwurf für neues Postmarktgesetz ist enttäuschend.

Auf der einen Seite will die Politik von uns, dass wir weiterhin täglich für alle 3,9 Millionen Haushalte und Geschäftsadressen die Post bringen, und sie will, dass wir österreichweit ein flächendeckendes Filialnetz betreiben.
Auf der anderen Seite gibt es offenbar keine Bereitschaft für die
Kosten, die dadurch entstehen (Universaldienstkosten), auch zu bezahlen.
Am Runden Tisch am 18. November vergangenen Jahres, an dem Faymann und Molterer teilgenommen haben, wurde uns Verständnis zugesagt.
Von den zentralen Forderungen der Post:
  • Abgeltung des Universaldienstes durch das Budget
  • Freier Betreiberwechsel von der Postfiliale zum Post.Partner
  • Keine Belastung durch die Umrüstung auf die neue Hausbrieffachanlage für die Post
  • Lösung des Problems für arbeitsplatzverlustige Beamte
wurde jedoch keine in den Entwurf aufgenommen.
Wir hoffen im Begutachtungsprozess noch auf unsere Herausforderungen aufmerksam machen zu können.
Unsere Post braucht ein faires Umfeld um weiterhin für Sie da zu sein.

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