Vergrößerung des Postnetzes - Fortschrittsanzeige.
20. März 2009
Ich möchte in meinem heutigen Blogeintrag auf den neuen Indikator auf der rechten Seite hinweisen.
Hier halten wir Sie top-aktuell auf dem Laufenden, wie sich die Erweiterung des Poststellennetzes entwickelt.
Sie sehen mit wie vielen Bürgermeistern der Gemeinden wir schon Gespräche geführt haben, des weiteren in wie vielen Gemeinden, wo wir die Postfilialen durch Post.Partner ersetzen, es schon Interessenten gibt und wie viele Verträge bereits unterzeichnet wurden.
Der zweite Indikator bezieht sich auf die zusätzlichen 156 Post.Partner die wir installieren wollen, um das Poststellennetz weiter zu vergrößern.
Ich werde mich bemühen den Indikator aktuell zu halten. Ich freue mich zu sehen, wie unser Netz größer und die Post somit immer attraktiver für Ihre Kunden wird.
Hier halten wir Sie top-aktuell auf dem Laufenden, wie sich die Erweiterung des Poststellennetzes entwickelt.
Sie sehen mit wie vielen Bürgermeistern der Gemeinden wir schon Gespräche geführt haben, des weiteren in wie vielen Gemeinden, wo wir die Postfilialen durch Post.Partner ersetzen, es schon Interessenten gibt und wie viele Verträge bereits unterzeichnet wurden.
Der zweite Indikator bezieht sich auf die zusätzlichen 156 Post.Partner die wir installieren wollen, um das Poststellennetz weiter zu vergrößern.
Ich werde mich bemühen den Indikator aktuell zu halten. Ich freue mich zu sehen, wie unser Netz größer und die Post somit immer attraktiver für Ihre Kunden wird.

10 Kommentare
von Gerti Neugebauer am 20. März 2009 | #
von Helmut am 20. März 2009 | #
von Frage am 21. März 2009 | #
Dass Sie die Gespräche mit den Bürgermeistern als Erfolg verkaufen, tzzt tzzzt tzzzt. Schreiben Sie doch einfach, dass kein Bürgermeister dafür ist, dass sein Postamt geschlossen wird. Es ist nicht entscheidend, wieviele Bürgermeister Sie kontaktieren, sondern schreiben Sie mal, wieviel dafür sind, dass das Postamt liquidiert wird, Herr Götz!
von Frage am 21. März 2009 | #
von Frage am 21. März 2009 | #
Erstens gratuliere ich ihnen zum gesetzten Ziel:
Wenn man die Zahlen hört, ist es im Sinne aller (Postaktionäre, Arbeiter, Kunden) das dieser Weg gewählt wird. Auch wenn der Beigeschmack der reduzierten Anzahl eigener gesamtheitlicher Filialen bleibt (einzigartige Positionierung in Österreich). Eine Kundennähe die durch Post.Partner schwer auf diesem Standard zu halten sein wird.
Betrachtet man die Restrukturierungsmaßnahmen der letzten Jahre (Schwerpunkt Zustellbasen, Landannahme Abarbeitung durch Zusteller) und den Abgang einzelner Paketkunden (beeinflusst Kundenfrequenz) ist es für mich eigentlich verwunderlich, das der Umsatz gehalten werden konnte. Oder anders gesehen, welche erbrachten Leistungen der Filialmitarbeiter sind dadurch eigentlich aus der Wahrnehmung geraten?
Schade finde ich nur die gewählte Vorgangsweise: Wie immer erst mal Gerüchte aufkochen lassen, dann bestätigen, am nächsten Tag die Gemeinden informieren, an die Aussendung an die Kunden will ich gar nicht mehr denken. Der Gegenwind war vorprogrammiert. Nachträglich noch ein paar Detailinfos.
Warum spricht man nicht z.B. im Jänner mit dem Gemeindebund ohne konkrete Orte a la:
„ich habe eine Gute Nachricht“ – alle kleinen Gemeindeämter erhalten die Möglichkeit ihr Kundenservice zu verbessern (und nebenbei ihre eigen Post früher am Morgen) und können dabei verdienen…Alternativ können auch Wirtschaftsbetriebe gewählt werden. Oder als letzten Ausweg kann die Gemeinde ja die Kostendeckung herstellen – Service kostet!“
Klingt doch schon ganz anders und bietet Perspektiven.
Nachsatz wäre auch möglich:
„Natürlich haben wir Verständnis, das niemand die Kosten übernehmen will. Und da wir ja heute ein gesundes Unternehmen sind können wir sicher die nächsten Jahre, wo negatives Wirtschaften noch abgefangen werden kann, noch die Filialen aufrechterhalten. Insbesondere werden wir noch mehr Produkte und Dienstleistungen anbieten (von der Waschmaschine über die Gartenerde bis zu den warmen Frankfurtern, oder darf es ein Kebap sein, vom Schüler Nachhilfe Unterricht bis zu einfachen Frisuren – Scheren vorhanden!), unsere Beamten sind es gewohnt, immer mehr verschiedene Produkte und Dienstleistungen immer weniger Kunden zu verkaufen. Alleine ein 10er Sammelpass (wie bei verschiedenen Dienstleistern üblich) mit dem OT-Stempel wäre ein schönes Bild.“
Man merkt sicher ich neige zum zynischen Denken und posten.
Klar ist, jeder neue Mitbewerber spätestens ab 2013 wird Investitionskosten haben, doch mit niedrigeren Lohnkosten starten können (auch wenn es bis dahin einen Branchenkollektivvertrag gibt). Und sicher keine flächendeckende 100% eigene Filialstruktur aufbauen (siehe Paketbereich heute). Deshalb wird jeder neue Mitbewerber seine Produkte billiger anbieten können. Und da ja Kunden und Unternehmen (klar, sind auch Kunden) Qualität heute noch großteils nicht schätzen bzw. geschätzte 1% Fehlerquote im Postkonzern als hoch empfinden werden es alternative Anbieter sicher auf den Markt schaffen. Einzelne werden sich im Markt halten, einzelne werden wieder untergehen. Da die Stückzahlen nicht explodieren werden, wird es zu Umsatzrückgängen und damit höheren pro Stück kosten kommen (einmal eine vernünftige begleitende Gesetzgebung vorausgesetzt sonst droht das reine Chaos). Auf jeden Fall kann sich die Post keine defizitären Bereiche leisten.
Wo liegt eigentlich das Hauptproblem?
Kompetenz und Vertrauen. Schafft es die Post, seriöse Partner zu finden, die auch die notwendigen Fähigkeiten mitbringen, neben ihrem Kerngeschäft das Postgeschäft durchzuführen?
Kompetenz: Bei der Fülle an Produkten und der Anzahl an Mitarbeitern bei den KMUs und der sowieso defizitären hausinternen Informationspolitik ein intensives Arbeitsfeld. Ob ein Kunde das seinem neuen Postpartner zutraut??, da schreit er doch lieber nach seinem Postamt.
Vertrauen: Aus der Kellnerin, die gestern noch mit mir über den Nachbarn getratscht hat wird die Person die meine Radarstrafen aufbewahrt, mir meine Pension(nen) auszahlt, nach Freigabe meine Kontostand (Schuldenstand) sehen kann. Oder wird es die Nahversorgerin aus dem Lebensmittelgeschäft (auch Dorfzeitung genannt). Der eine wird sicher wollen, das in der neue Post.Partner anspricht, dem anderen wird es nicht gefallen, wenn durch den Laden ertönt „ Herr Huber, Moment, ich hätte da wieder einen RSa für sie“. Da nützt auch das Postgeheimnis auf Papier geschrieben nichts.
Auf jeden Fall, das gesetzte Ziel stimmt, und die möglichen rekursiven Effekte durch die Ausweitung der Standorte lassen für die nächsten Jahre positives erwarten. Alleine wie der Weg gestaltet wird bleibt im Detail noch abzuwarten. Mit einem „weiter so“ grüßt
kleinesrad (at) aon.at
von Gruber am 22. März 2009 | #
Vielen Dank für ihren umfassenden Eintrag.
Liebe Grüße
von Herbert Götz am 23. März 2009 | #
Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Das Post.Partner-
Konzept ist ein Ausbauprogramm. Es geht darum, rechtzeitig defizitäre Kleinfilialen in moderne Post.Partner zu tauschen. Diese haben das gleiche Service und bessere Öffnungszeiten. Es hat niemand was davon, eine verlustbringende Kleinfiliale jahrelang zu subventionieren bis uns vielleicht das Geld ausgeht und dann weder eine Postfiliale noch ein Post.Partner möglich ist. Jetzt ist die Zeit zu handeln!
mit freundlichen Grüßen
von Herbert Götz am 23. März 2009 | #
Hier halten wir Sie Top-Aktuell auf dem Laufenden...
... dann möchte ich auch auf folgende Seite hinweisen.
http://www.post.at/7781.php
Vorkehrungen für die UEFA EURO 2008™.
Diesen Sommer dreht sich in Österreich alles um Fußball. Und die Österreichische Post AG ist als Nationaler Förderer der UEFA EURO 2008™ mittendrin.
Mit top-aktuellen Grüßen
von Johann Karner am 24. März 2009 | #
danke für Ihren Input - wir haben die vergangenen News mit Datum versehen, um künftig niemanden mehr zu verwirren. Auf unserer Einstiegsseite finden Sie selbstverständlich immer die top-aktuellen Informationen!
Mit freundlichen Grüßen
von Herbert Götz am 27. März 2009 | #